Marktübersicht 8K

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Eigentlich hätte 2020 das Jahr für die neue 8K-Technologie werden sollen. Dann kam Corona – und... mehr
Produktinformationen "Marktübersicht 8K"

Eigentlich hätte 2020 das Jahr für die neue 8K-Technologie werden sollen. Dann kam Corona – und der für den 8K-Durchbruch vorgesehene Schauplatz, die Olympiade in Tokio, wurde verschoben. Erste Fernseher mit beeindruckender 8K-Auflösung haben Hersteller wie Samsung, LG oder Sony zwar schon seit etlichen Jahren im Laden stehen. Doch das Filmen in diesem Format war bislang auf teure High-End-Produk-tionen und wenige kinotaugliche Kameras beschränkt. Seit der neuen Fotofilmkamera EOS R5 von Canon für rund 4300 Euro wird die 8K-Aufnahme für einen größeren Nutzer-Kreis möglich – für ambitionierte Videoamateure genauso wie für Profis. 8K ist nach Full-HD und 4K das dritte aktuelle Videoformat in High Definition. Wie schon bei 4K gibt es eine 16:9-Variante fürs Fernsehen mit einer nativen Auflösung von 7680 mal 4320 Pixeln (8K UHD) sowie eine 17:9-Version fürs digitale Kino (8K DCI), die auf 8192 mal 4320 Pixeln basiert. Dabei ist 8K-Video technisch nach wie vor höchst anspruchsvoll: Die kompakten Systemkameras müssen dazu mit mindestens 7680 mal 4320 Pixeln (16:9, 8K UHD) filmen. Das entspricht zwar einer Foto-Auflösung von „nur“ rund 33 Megapixeln, aber eine Filmkamera muss diese Pixelanzahl in Form von Video bildern immerhin 25 oder 30 Mal pro Sekunde bereitstellen und aufzeichnen können. Das erfordert eine äußerst schnelle Bildverarbeitung und gleichzeitig kompakte Prozessoren, die erst jetzt verfügbar sind. Die Canon R5 benötigt für 8K immerhin eine Datenrate von bis zu 600 Megabit in der Sekunde. 8K hat die vierfache Pixel-Fläche von 4K. Während Full-HD mit rund 2 Megapixeln pro Videobild auskommt und 4K gut 8 Megapixel benötigt, sind bei 8K an die 33 Megapixel aktiv. 8K ist derzeit hauptsächlich ein Produktionsformat, da für Fernseher noch ein entsprechendes TV- oder Software-Angebot fehlt. Viele 8K-Kameras werden dafür genutzt, um aus einer einzigen Aufnahme verschiedene Ausschnitte zu generieren und so eine zweite Kamera einzusparen oder um durch Downsampling von 8K besseres 4K mit einer gesteigerten Detailwiedergabe zu erzeugen.

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