Praxis: Gestaltungsregeln für Filmer

Praxis: Gestaltungsregeln für Filmer
2,00 € *

inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand

Versandkostenfreie Lieferung!

Einzelner Artikel als Download:

Dieser Artikel ist lediglich digital als PDF erhältlich, zum lesen auf Ihrem Tablet/PC oder Smartphone

  • VA_422_028-032
Das Jahr 1896: In England herrscht die großartige Königin Viktoria und die feine Gesellschaft... mehr
Produktinformationen "Praxis: Gestaltungsregeln für Filmer"

Das Jahr 1896: In England herrscht die großartige Königin Viktoria und die feine Gesellschaft hat als Hauptaugenmerk die Ausrichtung der alljährlichen Ballsaison im Blick, um die Adligen untereinander zu vermählen. In Amerika hingegen geben sich Arbeiter einem weit profaneren Vergnügen hin. Sie besuchen „Nickelodeons”: Orte an denen in rauchigen Sälen etwas vorgeführt wird, was sich „Film” nennt. Züge fahren auf die Zuschauer zu, Gaukler bieten ihre Künste dar, Ton gibt es nur in Form von lauter Begleitmusik und alles ist weit entfernt von der erlauchten Gesellschaft des New Yorker DAdels. Und doch – eine gewisse Faszination des Neuen spricht sich herum. Werfen Sie mit mir einen Blick auf die Art der Bildwirkung. Da die Kameras schwer und unhandlich sind, stehen sie meist auf etwas, was gemeinhin als Stativ bezeichnet wird. Eine Haltevorrichtung, die das gewichtige Gerät adäquat zu tragen vermag. Doch einige kräftige Kameramänner wuchten sich die klappernde Technik mit ihrer Kurbel auf die Schulter. Dadurch entsteht der Eindruck, als blicke der Zuschauer direkt durch die Augen. Seit vor rund 120 Jahren die ersten Filme entwickelt und dem erstaunten Publikum vorgeführt wurden, hat sich viel getan. Die Vergangenheit zu verstehen hilft bei der Entwicklung neuer kreativer Ideen und deren Umsetzung. Begleiten Sie deswegen den Verfasser dieser Zeilen auf eine vergnügliche Zeitreise durch die Jahrzehnte! Entdecken Sie die Geheimnisse, die wohlgehütet in den Kellern der Filmindustrie verborgen lagen und verstehen Sie die daraus entstandene Entwicklung. Es wackelt, es ruckelt, das Bild ist verwischt. Und doch – diese Art des Films ist eine neue Version der unterhaltsamen „Nickelodeons”. Wer also die Welt emotional so sehen möchte wie sie ist, der bediene sich dieser alten Technik der Bewegtbildherstellung und bewege die Kamera subjektiv.

Weiterführende Links zu "Praxis: Gestaltungsregeln für Filmer"