Test: Bändchen-Mikrofone SE Electronics VR1 VE und VR2

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Produktinformationen "Test: Bändchen-Mikrofone SE Electronics VR1 VE und VR2"

Retro ist in – da wundert es nicht, dass der chinesische Mikrofonhersteller SE Electronics neben weiteren Mikros seinen Bändchen-Schallwandler VR1 neuerdings in einer Vintage Edition (deshalb das Kürzel VE) mit der typischen Hammerschlag-Optik anbietet. Gemeinhin gelten dynamische Mikros mit Bändchen-Wandlern anstelle der sonst meist üblichen Kondensatortechnik als eher exotisch: Sie sind oft wenig übersteuerungsfest und etwas höhenschwach. Für VR1 VE und VR2 gilt letzteres schon mal kaum: Schließlich reicht der Frequenzgang von 20 Hertz bis immerhin 18 Kilohertz – durchaus ordentlich. Als passiver Vertreter seiner Gattung braucht das VR1 VE keine Stromversorgung. Für den zweiten Bändchen-Vertreter im Test, das VR2 (bislang nicht im Vintage-Look zu haben), ist dagegen die typische Phantomspeisung über XLR nötig, denn dieses Mikrofon ist aktiv ausgelegt. Das kuriert den sonst eher schwachen Signalpegel, den „normale” Bändchen-Modelle wie das VR1 VE zu liefern vermögen. Die nötige interne Elektronik macht das VR2 etwas länger als das kompakte VR1 VE; mit 19 und 13 Zentimetern sind beide Mikros aber durchaus kompakt und damit platzsparend einsetzbar. Die SE-Bändchen-Mikros empfehlen sich vor allem für die Aufnahme von akustischer Musik, bei der auch der Raumklang eine Rolle spielen darf. Denn mit ihrer typischen Acht-Charakteristik nehmen sie zwangsläufig immer mehr Raum-Atmo auf als gerichtete Mikrofone. Zudem sind sie bassbetonter, wobei beide SE-Mikros deutlich luftiger klingen als ältere Bändchen-Vertreter. Wer nicht besonders leistungsfähige Vorverstärker nutzen kann, der ist mit der VR2-Version rauschfreier unterwegs, da hier dank aktiver Verstärkung mittels Phantomspeisung schon von Haus aus mehr Signalpegel ankommt.

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