Report: Videocodecs und Container bei Filmkameras

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Zu den Anfangszeiten der analogen wie der digitalen Videografie war die Sache klar: Das... mehr
Produktinformationen "Report: Videocodecs und Container bei Filmkameras"

Zu den Anfangszeiten der analogen wie der digitalen Videografie war die Sache klar: Das Aufzeichnungsverfahren und das Bandmaterial bestimmten eindeutig das jeweilige Videoformat. Allenfalls gab es noch Variationen wie zwischen Video-8 und Hi8 sowie in der Regel ganze zwei (!) Qualitätsstufen: Standard und Longplay – das war‘s. Das letzte richtige Videoformat oder Videosystem war diesbezüglich wohl DV mit seinen zwei Cassetten-Größen und zwei Recording-Modi. Schon beim folgenden digitalen Videoformat AVCHD war es vorbei mit der eindeutigen Definition eines Videostandards: AVCHD ließ sich auf fast beliebigen Datenträgern wie DVD, Blu-ray, Festplatte oder Speicherkarte aufnehmen, es gab zahlreiche Unterstandards wie AVCHD Lite oder AVCHD Progressive/3D und sogar unterschiedliche Auflösungen wie 720p, 1080i oder 1080p. Aktuelle 4K-Kameras und -Camcorder aber nehmen sogar in zig unterschiedlichen Einstellungen, Qualitätsstufen und Datenraten auf. Für die richtige Auswahl ist es deshalb wichtig zu wissen, was Codecs, Container & Co. in der Filmpraxis tatsächlich bedeuten. Was ist eigentlich ein Codec? Das Kunstwort steht für den Zweiklang aus „encode” (für codieren oder manchmal auch komprimieren) bei der Digitalisierung und „decode” bei der Wiedergabe. Ein Codec ist also eine Rechenvorschrift, mit der sich Videodaten für die Speicherung komprimieren lassen und für die Wiedergabe auch wieder entpacken und rekonstruieren lassen. Die Komprimierung der analog erzeugten Videobilder ist deshalb nötig, weil eine unkomprimierte Aufnahme der digital gewandelten Filme zu hohe Datenraten und damit auch zu große Speichermedien erfordern würde, um das in kompakten, erschwing-lichen Kameras zu realisieren.

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