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Test: Fostex TH 909 (SB)

Test: Fostex TH 909 (SB)
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Es scheint zu funktionieren: Mit der 900er Serie offeriert Fostex seit einigen Jahren Kopfhörer... mehr
Produktinformationen "Test: Fostex TH 909 (SB)"

Es scheint zu funktionieren: Mit der 900er Serie offeriert Fostex seit einigen Jahren Kopfhörer mit Nobel-Anspruch zu Nobel-Preisen. Der nach wie vor erhältliche TH 900 mk 2 (Heft 4/2019) ist akustisch geschlossen; mit dem TH 909 folgt die offene Variante. Der 909 ist noch einmal teurer als der TH 900 mk 2 (1795 Euro): aktuell 1916,32 Euro. Aber was kriegt man fürs Geld? Auf jeden Fall viel Masse. Die Membranen durchmessen fünf Zentimeter. Fostex bezeichnet deren Materialmix als „Biodyna“, eine Mischung aus Zelluose und Kunstfasern, die das gesamte Frequenzspektrum sauber reproduzieren soll. Zu den großen Membranen gehören entsprechend große Hörermuscheln und Ohrpolster. Die bestehen nicht aus Leder, sondern aus Urethan. Die Muscheln werden laut Hersteller aus japanischer Zierkirschen-Birke gefertigt. Der Glanz des roten oder bei der von uns get-steten Sonderversion saphirblauen Gehäuses kommt nicht von schnödem Klarlack, sondern von „Urushi“. So bezeichnet man das Material („Chinalack“) wie auch dessen in Japan in Jahrtausenden perfektionierte Verarbeitung. Apropos Sonderversion: Die limitierte blaue Auflage des TH 900 mk 2 hob sich klanglich vom Großserienmodell ab. Beim TH 909 ist beim blauen Sondermodell wirklich nur die Optik anders, unsere Ergebnisse sind also auf den roten TH 909 uneingeschränkt übertragbar. Der TH 909 ist ein klassischer Kopfhörer für Mischpult, Hi-Fi-Komponenten oder sonstige Gerätschaften mit klanglich hochwertigem Kopfhörerverstärker. Drahtlosen Betrieb via Bluetooth bietet er nicht. Als offener Kopfhörer sind Mischstudio oder Wohnzimmer sein Revier, in Grenzen noch Schnittplätze. Beide Membranen des TH 909 sind elektrisch völlig getrennt. Mittels proprietärer Stecker findet das beiliegende, drei Meter lange Kabel aus 99,99999 Prozent sauerstofffreiem Kupfer an den Muscheln Anschluss – am anderen Ende sitzt eine 6,35-Millimeter-Stereo-Klinke. Dank der getrennten Zuleitungen kann man den Kopfhörer auch symmetrisch betreiben – passende Verstärker vorausgesetzt. Das dafür nötige Kabel (mit Mini-Vierpol-XLR auf der Ge-räteseite) kostet aktuell 295,80 Euro. Zum fast 2000 Euro teuren Kopfhörer gibt’s außer dem hochwertigen Kabel einen Tragebeutel und einen massiven Standfuß. Verarbeitung und Materialien des TH 909 wirken überaus hochwertig und solide – dazu trägt auch das mit 390 Gramm relativ hohe Gewicht des TH 909 bei.

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