Praxis: Multitracking statt Stereo

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Dass selbstgedrehte Videos in Stereo tönen, ist inzwischen Standard. Das war nicht immer so:... mehr
Produktinformationen "Praxis: Multitracking statt Stereo"

Dass selbstgedrehte Videos in Stereo tönen, ist inzwischen Standard. Das war nicht immer so: Viele filmende Fotokameras der Anfangszeit, aber auch manche analoge oder digitale Camcorder filmten anfangs sogar nur in Mono. Die technisch gesehen gute Qualität aktueller Kamera-Tonteile hat die Audioaufzeichnung etwas in den Hintergrund gedrängt – der Ton läuft einfach immer so mit, ohne dass man sich groß darum kümmern muss. Aber weit gefehlt: Das taugt dann auch nur als Hintergrund-Tonteppich, aber nicht für verständliche Sprachaufnahmen, beeindruckende Geräuschkulissen oder gar hochwertige Musikaufnahmen, beispielsweise im Rahmen eines Konzertmitschnitts. Doch dank der Entwicklung der Speicherkartentechnik, die auch im Audiobereich immer kleinere und doch bessere Recorder hervorgebracht hat, gibt es längst erschwingliche Möglichkeiten, um dem Videosound mit zusätzlichen Tonspuren auf die Sprünge zu helfen.Voraussetzung für den leichten Einstieg in die Mehrspur-Welt ist jedoch die Klärung einiger wichtiger Begriffe. Besonders verwirrend für Einsteiger ist die parallele Verwendung von „Kanälen” und „Spuren” bei der Beschreibung von Audio- oder Videoequipment – das sind aber oft durchaus zwei Paar Stiefel. Nicht jeder Eingangskanal landet nämlich bei der Aufzeichnung auch auf einer separaten Spur. So haben manche Prosumer- und Profi Camcorder zwar mehrere Toneingänge, beispielsweise zwei XLR-Buchsen und zusätzlich eine Stereo-Miniklinke – diese insgesamt vier Tonkanäle landen dann aber doch (bestenfalls notdürftig zusammengemischt) in einem Stereo-Mix auf den nur zwei Aufnahmespuren, die der Camcorder dafür bietet. Camcorder mit echter 4-Spur-Aufzeichnung sind selten. Grobe Faustregel für die Unterscheidung: Was an Tonsignalen über die Eingänge ins Gerät kommt, landet in den Kanälen („Channels”), was tatsächlich aufgezeichnet wird, das sind die Spuren, im Fachjargon auch Tracks genannt. Bei filmenden Fotokameras ohne physische Aussteuerungsregler ist die Übersicht und die Differenzierung zwischen Kanälen und Spuren noch schwieriger als bei Mischpulten.

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