Test: Nikon D6, Nikon D780

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Produktinformationen "Test: Nikon D6, Nikon D780"

Auch bei professionellen Foto-Kameras schreitet der Trend fort, den Klappspiegel wegzulassen – alle Hersteller haben inzwischen sehr hochwertige DSLM-Modelle im Angebot. Für viele Fotografen – insbesondere aus den Bereichen Sport und Natur – bietet die Spiegelreflextechnik aber noch immer einige Vorteile. Auch sie wollen aber nicht auf die Videofunktion verzichten. Gelingt es den beiden hochwertigen DSLR-Kameras von Nikon, auch bei Videoaufnahmen zu überzeugen? Auch bei hochpreisigen Kameras gibt‘s noch eine breite Spanne: Während das Gehäuse der Nikon D780 „schon” für 2436 Euro zu haben ist, muss man für die D6 stolze 7114,99 Euro hinblättern. Diese recht krummen Zahlen stehen zumindest auf der Website von Nikon. Im Handel mag man beide Modelle günstiger finden – aber bestimmt nicht zu Dumping-Preisen. Bei der D6 gibt‘s pro Euro etwa 2 Gramm Kamera, bei der günstigeren immerhin 3,5 Gramm. Ein Wert, der sicher an den Haaren herbeigezogen ist, der aber schon etwas über das Resultat des Tests verrät. Im Labor zeigte sich, dass hier das günstigere Modell – zumindest aus Sichtweise des Filmers – in vielerlei Hinsicht die bessere Wahl ist. Das geht bei den Sensoren los: In der D6 ist ein Sensor mit 20 Megapixeln verbaut, die Auflösung der D780 ist mit 24 Megapixeln etwas höher. Zwar kann aus der größeren Zahl nicht unbedingt auf bessere Qualität geschlossen werden. In diesem Fall kommt aber noch hinzu, dass die D780 dem Filmer die Wahl lässt, entweder die gesamte Sensorfläche für UHD-Videoaufnahmen zu nutzen oder nur den mittleren Bereich. Man kann also zwischen Vollformat und APS-C (bei Nikon mit DX-For-mat bezeichnet) umschalten. Diese Wahl erlaubt die D6 bei UHD nicht – hier wird immer der engere Bereich genutzt, so dass von den 20 Megapixeln nur noch etwa zehn übrig bleiben. Das bietet immer noch ausreichend Reserven für die UHD-Auflösung. Aber einer der Vorteile von Vollformatkameras geht so verloren: Das intensive Spiel mit der Schärfentiefe ist hier deutlich eingeschränkt und funktioniert bei der D6 nur bei Full-HD. Beide Modelle sind gegen Staub und Eindringen von Spritzwasser geschützt. Und beide wirken extrem robust und sind hervorragend verarbeitet.

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