Interview: Industriefilmer Hubert Donhauser

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Produktinformationen "Interview: Industriefilmer Hubert Donhauser"

Vor zehn Jahren zur Ausgabe 4/2009 haben wir den Oberpfälzer Industriefilmer Hubert Donhauser schon mal besucht. Anlass war damals ein Praxis-Report zu seinem Umstieg von Betacam auf HDV. Im Rahmen unserer Berufsbilder-Reihe haben wir ihn wieder im heimischen Lintach bei Amberg (Oberpfalz) getroffen, um von ihm zu erfahren, wie sich in über 30 Jahren Filmproduktion das Berufsbild des Industriefilmers entwickelt und auch verändert hat. Mit seiner „VD Production” hat Donhauser für Konzerne wie BMW, Siemens & Co. genauso gearbeitet wie für öffentlich-rechtliche Anstalten (BR, HR) und zahlreiche regionale TV-Sender – oder aktuell für spezialisierte Maschinenhersteller wie Horsch oder Challenger. Auch der Autor dieses Interviews hat als Filmstudent gelegentlich bei Donhausers Firma gejobbt. Dabei hat sich Hubert Donhauser all die Jahre nie nur auf eine Sache verlassen, sondern neben der reinen Kameraarbeit mit seiner Firma Mehrkamera-Übertragungen ebenso realisiert wie Großbild-Projektionen oder Tonbeschallung. Manchmal hat er sogar alles gleichzeitig geliefert. Wir treffen einen recht entspannten Donhauser zwischen zwei Aufträgen. Er muss gerade einen Tag Zwangspause einlegen: Sein Produktionsfahrzeug bekommt nämlich eine neue Frontscheibe eingebaut. Glück im Unglück – für uns. Wie bist du eigentlich zur Filmerei gekommen? Von Haus aus bist du doch Elektromeister, oder? Hubert Donhauser: Fast – Fernsehtechniker habe ich gelernt. Mein Vater hatte einen Elektroladen. Dann habe ich hier das TV-Geschäft angekurbelt, sprich Fernseher verkauft. Und dann ging‘s los mit Videorecordern und in der Folge auch mit Videokameras. Wann war das? Hubert Donhauser: Puh, da war ich um die 25, also war das so etwa 1976. Als erstes gab‘s ja nur Videokameras samt Recorder zum Umhängen, in VHS. Diese Lösungen habe ich verkauft und so zwangsläufig auch mit dem Filmen angefangen – und zwar für Hochzeiten. Mein erstes Equipment war der silberne VHS-Mobilrecorder von Panasonic, der NV-100, mit irgendwelchen Kameras. Doch die Qualität war ja nicht so toll. Deshalb habe ich dann einen modifizierten Recorder mit doppelter Bandgeschwindigkeit verwendet, das war dann schon der NV-180. Wenn man von dem Material für den Schnitt kopieren musste, dann sah das schon deutlich besser aus. Aber ich war immer noch nicht zufrieden.

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