Im Test: Panasonic Lumix DC-S 1 R ME-K

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Mehr Pixel sind besser! Wie falsch diese Aussage ist, sollte sich inzwi­schen zumindest unter... mehr
Produktinformationen "Im Test: Panasonic Lumix DC-S 1 R ME-K"

Mehr Pixel sind besser! Wie falsch diese Aussage ist, sollte sich inzwi­schen zumindest unter Filmern he­rumgesprochen haben, denn schließlich filmt man auch in 4K gerade mal mit guten acht Megapixeln. Hat der Sensor mehr Megapixel, kann die Kamera also nur einen Ausschnitt (Crop) nehmen, was die Brennweite verändert und weniger Weitwinkel bedeutet. Die Alter­native wäre, schon beim Auslesen die Pixel zusammenzurechnen – was der Qualität selten zuträglich ist. Denn mehr Megapixel bedeutet, dass die Pixel kleiner und dichter gedrängt auf der Sensorfläche sind. Dadurch steigt die Nei­gung zum Bildrauschen vor allem dann, wenn das Licht abnimmt und durch Anlegen einer höheren Spannung die Lichtempfindlichkeit des Sensors erhöht wurde. Zumindest das er­höhte Bildrauschen trifft auch Fotografen, die aber dennoch oft zur höheren Auflösung grei­fen. Denn gerade beim Fotografieren holt man sich mit der höheren Auflösung mehr Freiheit für die Nachbearbeitung. Wer also fotografiert und filmt, wird sich sehr wohl überlegen, ob die S 1 R nicht doch die bessere Wahl ist. Es ist eigentlich schnell erklärt, was die Kame­ra anders macht als die in VIDEOAKTIV 3/2019 bereits getestete „kleine“ S 1, denn tatsächlich steckt mit dem 47,3­ Megapixel­Sensor wirk­lich nur ein größerer Sensor in der Kamera. Das massive Gehäuse, der über jeden Zweifel erhabene hochauflösende OLED­-Sucher und die Bedienung sind identisch. Doch der größere Sensor fordert Rechen­leistung und dies führt zu mehr Energiever­brauch und -­verlust. Auch wenn das Gehäuse wirklich ein Klotz ist: Um das Video kleinzurechnen, erzeugt die S 1 R so viel Abwärme, dass sie im Gegensatz zur S 1 mit ihren 24,2 Megapixeln nicht unbegrenzte Videoaufnahme anbieten kann. Während die S 1 wenigstens in Full­HD und UHD mit 25 und 30 Bildern ohne Crop die Videos vom Sensor auslesen kann, ist dies bei der S 1 R nicht möglich. Obwohl auch sie wahlweise UHD mit 50 oder 60 Vollbildern auf­zeichnen kann.

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