Test: Canon EOS C700 FF

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Produktinformationen "Test: Canon EOS C700 FF"

Was uns beim Test der C700 vor zwei Jahren so gut gefallen hatte, das ist mit dem Vollformat-Boliden im gleichen Gewand nun zunächst dahin. Es war diese tolle Möglichkeit, Super-35-Broadcast-Optiken mit einem Schultercamcorder verwenden zu können – fast wie früher in der großen Zeit des TV-Broadcastings. Canon hat dafür sogar die passenden Optiken gebaut. Etwa mit dem genialen CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S, das einen eingebauten Bildstabilisator besitzt und an das ein Zoomhandgriff angeflanscht werden kann. Wie bei Broadcastlinsen üblich eben. Derartige Optiken gibt es mit einem praktischen Zoom-Handgriff, doch solche, die voll automatisiert arbeiten können, gibt es für das Riesen-Vollformat noch nicht. Damit ist man doch wieder auf die Bedienung zurückgeworfen, wie sie auch eine Arri Alexa WLF oder eine Sony Venice bieten. Und mit diesen beiden konkurriert die C700 FF denn auch. Das bedeutet: Die FF ist im Vollformat-Modus eine Kamera für Werbung oder Spielfilm: langsamer und schwerfälliger, aber eben mit der ganz kleinen Schärfentiefe, die den Look ermöglicht, der mittlerweile in mancher Produktion so begehrt ist. Allein – nur Top-Kameraleute können ihn bringen, denn sie können die Schärfe instinktiv so nachziehen, dass sie meist beim ersten Versuch stimmt. Zur Erinnerung: Große Sensoren und 4K-Auflösung erschweren das Fokussieren ungemein, und 4K wird stets gerne genommen, um Bildausschnitte noch in der Postproduktion nachkadrieren zu können – dabei sinkt die Schärfentiefe nochmals. Doch auch ich stehe auf diesen Bildeindruck und filme begeistert mit Vollformat-Fotoapparaten. Wer das nun mit einem drehfertig neun Kilo schweren Boliden in einem starren Rig versuchen will, der muss schon sehr genau wissen, was er tut, und Zeit – oder einen Schärfenassistenten – mitbringen.

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