Workshop: PAL und NTSC

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Der Mensch ist gegen Geschwindigkeitsschwankungen im Bild relativ immun. Ob die Kurbel der... mehr
Produktinformationen "Workshop: PAL und NTSC"

Der Mensch ist gegen Geschwindigkeitsschwankungen im Bild relativ immun. Ob die Kurbel der ersten Kameraleute nun ein Bild mehr oder weniger pro Sekunde aufzeichnete, das war ziemlich egal – Hauptsache, es ging gleichmäßig vonstatten. Und solange es bei der Projektion ungefähr die gleiche Geschwindigkeit war, spielte es keine große Rolle, wie schnell der Film lief. Flimmerfreiheit war ein weiteres Kriterium, eine gewisse Mindestgeschwindigkeit musste eingehalten werden. Doch der Mensch hört wesentlich feiner als er sieht. Als der Ton zum Film kam, war deshalb die konstante Geschwindigkeit und damit Motoren in den Kameras und Projektoren zwingend. Denn sonst jaulte der Ton sehr unschön. Bereits in den 1920er Jahren einigte man sich weltweit auf die Frequenz von 24 Bildern pro Sekunde. Im Kino unterbrach eine Flügel umlaufblende die Projektion eines jeden Bildes zwei oder teilweise sogar dreimal kurz und für das Auge nicht wahrnehmbar. Dies beseitigte auch die letzten sichtbaren Flickereien. Die höhere Zahl der angezeigten Vollbilder galt also auch damals bereits als besser. Mit dem Beginn des Fernsehens musste man wegen der Bildröhren zum einen auf ein Halbbildverfahren wechseln, damit gleichmäßig ausgeleuchtet war; zum anderen musste man sich an die Netzfrequenz von hierzulande 50 Hertz oder 60 Hertz in weiten Teilen Amerikas und Japan umstellen.

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