Report: Trend-Technologien


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Produktinformationen "Report: Trend-Technologien"

Wenn die Photokina 2018 einen beherrschenden Trend hatte, dann war das der Durchbruch für spiegellose Vollformat-Kameras – eine Spezies, die bislang nur von Sony mit seiner Alpha-Reihe und wenigen Leica-Kameras lebte. Denn Canon und Nikon, die Protagonisten der Vollformat-Liga, dem Format mit dem 24 mal 36 Millimeter großen Bildsensor, hielten immer noch am Spiegel für den Sucher fest. Da der zum Filmen aber eh immer ausgeklappt werden musste, waren Videomacher bei diesen Kameras rein aufs Display angewiesen, um beim Dreh das Bild zu beurteilen. Jetzt filmt man aber auch mit Canon und Nikon (siehe Seite 14) spiegellos und kontrolliert wahlweise über einen hochauflösenden elektronischen Sucher oder das Display. Ab Anfang 2019 will sogar Micro-Four-Thirds-Verfechter Panasonic (Lumix) erstmals mit Vollformat- Kameras starten. Damit bekommen mehr Filmer die Möglichkeit, mit dem großen, lichtstarken Sensor zu filmen, mit dem einst schon die bahnbrechende Canon-DSLR EOS 5D Mark II verzauberte. Um es in Erinnerung zu rufen: Selbst viele Highend-Profikameras filmen derzeit noch gar nicht im Vollformat, sondern im kleineren Super-35 alias APS-C, oder auch mit Micro-Four-Thirds-Bildwandlern. Das Vollformat hat aber nicht nur Vorteile: Die Schärfentiefe ist viel geringer als bei anderen Formaten und erfordert penibles Fokussieren. Und ein großer Sensor bedeutet auch ebenso große und schwere Wechselobjektive. FAZIT Das Vollformat ist keine Lösung für jeden Filmer. Dazu ist die Arbeitsweise zu fordernd, sind die Preise zu hoch. Für Kreative und Profis ermöglicht es aber auch beste Bildqualität. Lang hat‘s gedauert, aber jetzt kommen sie: Mehr aktuelle Kameras und Camcorder setzen auf den gar nicht mehr so neuen H.265-Codec als Nachfolger von AVC H.264. Lange Zeit war Samsungs NX1 (Test in Ausgabe 6/2015) die erste und einzige Kamera gewesen, die den H.265-Codec nutzte, bevor sich der Hersteller komplett aus dem Kameramarkt zurückzog und sich auf Smartphones konzentrierte. Kein Wunder, denn ursprünglich war der auch als „High Efficiency Video Coding” (HEVC) betitelte Codec gar nicht für die Videoaufnahme konzipiert worden, sondern als universelle Rechenvorschrift für Videoplayer aller Art, egal ob Hardware oder Software.

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