Praxis: Anti-Continuity Cut


Praxis: Anti-Continuity Cut
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Nichts ist beständiger als die ständige Veränderung der Sehgewohnheiten. Zur Zeit verändern vor... mehr
Produktinformationen "Praxis: Anti-Continuity Cut"

Nichts ist beständiger als die ständige Veränderung der Sehgewohnheiten. Zur Zeit verändern vor allem YouTuber massiv den Schnittstil mit bisher verpönten Bildsprüngen.

Schon seit einiger Zeit kann man im Internet vor allem auf Social-Media-Kanälen eine neue Sehgewohnheit beobachten und eigentlich, wie so oft in der Vergangenheit, einen expliziten Regelbruch. Genauer gesagt einen Bruch der Schnitt regeln. Videospiele tragen ebenfalls einen Teil dazu bei, dass die heute 20- bis 30-Jährigen viel schnellere Schnittfolgen „vertragen” als die Generation davor. Aber diesmal ist es radikaler. Wurden vorher die Schnitte nur schneller, die Farben krasser und die Sounds lauter, werden die Regeln nun schlicht ignoriert. Oder nicht? Bilden sich mit den Jump Cuts vielleicht gerade neue Regeln heraus, die in einigen Jahren bereits in jedem Lehrbuch stehen werden? Die man in zehn Jahren an den Filmakademien lehren wird? Grundsätzlich: Wer die Regel kennt, darf sie brechen – eine alte Weisheit. Was aber, wenn man die Regel scheinbar nicht beachtet? Viele YouTuber verwenden mittlerweile hochwertige Kameras und bereiten ihre Videos nach allen Regeln der Kunst auf. Da werden Filter eingesetzt, Gimbals, Funkmikrofone und viele andere Dinge. Trotzdem scheinen die Videos in aller Eile in der Mittagspause geschnitten zu sein. Das liegt meist an den völlig unkonventionellen Schnitten. Da wird gerade bei den so gut planbaren Moderationen zusammengeklebt, was normalerweise gar nicht zusammenpasst.

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