Ratgeber: DSGVO


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Die Verknüpfung von Personenbildern zu Daten ist schnell hergestellt. Denn im Zweifel ergeben sich aus einem Personenfoto zumindest die Informationen, welche Person sich wann und wo aufgehalten hat. Dies gilt auch bei Veröffentlichung von Fotos ohne Namensnennung. Denn bei entsprechender Auflösung sind Personen auch namentlich identifizierbar, wenn zum Beispiel Bekannte oder Familienmitglieder die Fotos sehen. Das Aufkommen von Gesichtserkennungssoftware im Internet verstärkt diesen Effekt noch. Allerdings ist die Veröffentlichung von Personenfotos auch bisher alles andere als ein rechtsfreier Raum. Nach derzeit noch geltender Rechtslage gilt für die Zulässigkeit das bereits im Jahr 1907 eingeführte – wenig passend betitelte – Kunsturheberrechts gesetz (KUG). Dieses Gesetz ist bemüht, einen Ausgleich der Interessen einerseits der betroffenen abgebildeten Personen und andererseits der Informations- und Meinungsfreiheit der Allgemeinheit und der Kunstfreiheit herzustellen. So gilt zwar der Grundsatz, dass die Veröffentlichung von Personenbildern in Film und Foto nur mit Zustimmung zulässig ist. Hierzu gibt es jedoch Ausnahmen für Bilder aus dem Bereich der Zeitgeschichte, Personen als Beiwerk und insbesondere für Bilder, die bei öffentlichen Veranstaltungen entstanden sind und auf denen ein repräsentativer Ausschnitt der Veranstaltung gezeigt wird.

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